Gemmotherapie

Das Wort „Gemmo“ leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet Knopf oder Knospe. Ursprünglich bezeichnet der Begriff den Edelstein am Handgriff eines Schwertes.
Es symbolisiert die zwei Therapiemöglichkeiten: Gemmotherapie mit jungen Pflanzen oder Gemmotherapie mit Mineralien (falls die Pflanzen nicht ausreichen)
Bei dieser Therapieform werden ausschließlich Pflanzen verwendet, die auch in einem Biotop gemeinsam angesiedelt sind – daraus entsteht ein therapeutisch sinnvolles Zusammenspiel.
In der Gemmotherapie kommt nur junges, besonders teilungsaktives Pflanzenmaterial zum Einsatz, denn die Knospen, junge Triebe etc sind besonders reich an Eiweiß, Enzymen, Wachstumshormonen und embryonalen Proteinkomponenten, die die Pflanze vor Fehlteilungen schützen. Diese Phytoproteine macht man sich in dieser (in Deutschland wenig verbreiteten) Therapieform zu Nutze und kann somit andere Behandlungsmethoden optimieren.